RP 18. Oktober 2011

Generationen wohnen gemeinsam
27 Familien und Alleinerziehende bauen im Neubaugebiet am Quellenbusch gemeinsam Wohnhäuser. "QBus" heißt das Projekt, das die Nachbarschaft stärken soll. Martine Richli (Projektleiterin Wohnen mit Kindern) ist erleichtert. Mitte vergangener Woche hat die Vorsitzendes des Vereins "Wohnen mit Kindern" in Düsseldorf den Kaufvertrag für ein 4000 Quadratmeter großes Grundstück im Stadtteil Gerresheim unterschrieben. Dort, an der Straße Am Quellenbusch wird in den nächsten zwölf Monaten das neue Zuhause für 27 Familien und Alleinerziehende entstehen.

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24. März 2011

Auf dem Bundeskongress der Lokalen Bündnisse für Familie in Berlin wurde die gemeinsame Erklärung "Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland" vorgestellt.
In der Erklärung bekräftigen die Lokalen Bündnisse ihr Engagement für Familien und für die Verbesserung bedarfsgerechter Angebote für Familien - auch und gerade jener Angebote für Eltern mit Schulkindern. Die 14 Lokalen Bündnisse, die im Rahmen des Ideenwettbewerbs "Unterstützungsnetzwerke für Berufstätige mit Schulkindern" ausgezeichnet wurden, haben die Erklärung als erste bereits unterzeichnet. Auch der Familientisch - Düsseldorfer Bündnis für Familien hat sich dieser Aktion angeschlossen.

Weitere Informationen unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de

 

16. März 2011

Kabinett beschließt Bundeskinderschutzgesetz
Das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorgelegte neue Bundeskinderschutzgesetz wurde am 16. März 2011 vom Bundeskabinett beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, Kinder durch Prävention und Intervention besser vor Vernachlässigung und Gewalt zu schützen. Wesentlich sind dabei die Stärkung von Familien durch Frühe Hilfen und verlässliche Netzwerke gerade in den ersten Lebensjahren der Kinder, die neue Bundesinitiative Familienhebammen sowie verbindliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe.

Frühe Hilfen verbessern Kinder- und Jugendschutz Das Gesetz greift auf Erfahrungen aus der Arbeit der Runden Tische "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" und "Sexueller Kindesmissbrauch" zurück. Zudem basiert es auf Erkenntnissen des Aktionsprogramms "Frühe Hilfen" des Bundesfamilienministeriums.

Das Gesetz schafft die rechtliche Grundlage dafür, niedrigschwellige Hilfeangebote für Familien vor und nach der Geburt sowie in den ersten Lebensjahren des Kindes flächendeckend und auf einem hohen Niveau einzuführen oder zu verstetigen. Alle wichtigen Akteure im Kinderschutz - wie Jugendämter, Schulen, Gesundheitsämter, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Polizei - werden zudem in Kooperationsnetzwerken zusammengeführt.

Stärkung von Familienhebammen
Das Bundesfamilienministerium stärkt mit dem Bundeskinderschutzgesetz auch den Einsatz von Familienhebammen und stellt ab 2012 insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. Ebenso wird das so genannte "Jugendamts-Hopping" erschwert oder verhindert. Des Weiteren wird eine Befugnisnorm für Berufsgeheimnisträger (wie zum Beispiel Ärzte oder Psychologen) Klarheit hinsichtlich der Weitergabe von Informationen an das Jugendamt schaffen, wenn gewichtige Anhaltspunkten für die Gefährdung des Kindeswohls vorliegen.

Verbindliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe
Durch das Bundeskinderschutzgesetz wird eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe Pflicht. Diese umfasst insbesondere die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung von Standards zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus müssen alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der öffentlichen und freien Jugendhilfe ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Ausgangspunkt für das Bundeskinderschutzgesetz waren die beiden Kinderschutzgipfel von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Regierungschefs der Länder am 19. Dezember 2007 und am 12. Juni 2008. Nach dem Scheitern eines Kinderschutzgesetzes im Laufe der 16. Legislaturperiode legte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder nach intensiven Beratungen mit Expertinnen und Experten am 14. Dezember ein neues Bundeskinderschutzgesetz vor. Dieses soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten.

Weitere Informationen zum Bundeskinderschutzgesetz

 

1. Januar 2011

Kinderschutzübereinkommen

Am 01.01.2011 ist das Kinderschutzübereinkommen (KSÜ) in Kraft getreten: die Reglungen des Kinderschutzübereinkommens orientieren sich in erster Linie am Wohl des Kindes und in zweiter Linie dann an dem bestehenden Harmonisierungsbestreben seitens des Staates (Ziel der Einvernehmlichkeit) auch mittels Beratung und Mediation.

Radiointerview

Die Initatorin des Familientisch Düsseldorf, Frau Heike Miosczka ist zu Gast
bei Antenne Düsseldorf. Hier hören Sie Teile des Interviews: