NRZ, Samstag, 17. Januar 2009

... Gestern freute Elbers sich, "dass die Stadt einen solchen starken Verbündeten hat." Der "Düsseldorfer Familientisch" hat ein Gesicht: Das von Heike Miosczka. Sie war es, die aus der Initiative des Familienbundes der Katholiken heraus mit 45 Engagierten das Netzwerk im Februar 1999 gründete und es bis heute ehrenamtlich koordiniert. Inzwischen ziehen 60 Organisationen, Firmen und Verbände an einem Strang. Das Bündnis beleuchtet stets auf Neue, wie familienfreundlich die Stadt ist.
Diskussionen mit Vertretern der Politik, Wirtschaft, Kirchen und Verbänden sind da an der Tagesordnung. Miosczka gestern: "Familien in einer Stadt sichern den Wirtschaftsstandort, nehmen Einfluss auf Bildung und Kultur, machen eine Stadt lebendig.
Düsseldorf ist hier eine Vorzeigestadt." Im Jubiläumsjahr will der "Familientisch" vor allem generationsübergreifende Projekte wie "Leihoma/Leihopa" ausweiten. Auf seine Initiative hin wurde unter anderem ein Familien-Nottelefon eingerichtet. Die Kursreihe "Starke Eltern - starke Kinder" wird inzwischen regelmäßig angeboten.

Mit "Erik" - Erziehungshilfen, Rat und Information im Kindergarten - steht den Eltern bereit gefächerte Unterstützung zu. Nicht zuletzt hat das Bündnis mit dafür gesorgt, dass es seit 2002 regelmäßig den Familienbericht gibt.